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…entscheiden ist nicht leicht

Um die 20.000 Entscheidungen werden täglich von jedem Einzelnen getroffen, das sagt zumindest eine Studie die sich damit beschäftigt hat. Viele davon entscheiden wir ohne lang nachzudenken. Aber es gibt auch Situationen wo wir uns bewusst für ein bestimmtes Handeln entscheiden.

In der letzten Jungen Messe haben wir genau darüber nachgedacht.

Warum entscheiden wir uns für etwas oder wie entscheiden wir uns in einer bestimmten Situation, ein Beispiel wäre:

Hilfst du an deinem einzigen freien Tag seit langem einem guten Freund spontan beim Umzug?

Obwohl wir meistens wissen was von uns erwartet wird oder welche Entscheidung von der Gesellschaft als richtig gezählt wird, entscheiden wir doch individuell. Manche helfen natürlich bei dem Umzug obwohl ihr freier Tag dadurch verloren geht. Andere wiederum ignorieren die WhatsApp-Nachricht und reagieren erst am Abend. „Oops, hab’s nicht gelesen.“

Ich finde es wichtig zur eigenen Entscheidung zu stehen und die Konsequenzen davon zu tragen. Auch wenn es schwer ist und man, um bei diesem Beispiel zu bleiben, vielleicht bei der nächsten Grillerei am neuen Balkon nicht eingeladen wird.

In diesem Punkt möchte ich einen Blick in die Bibel werfen: An einem Sabbat sieht Jesus einen Mann mit einer verkrüppelten Hand und fragt die Menschen um sich herum:

„Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen?“ Danach heilte er ihn. Die Konsequenz seines Handelns war, dass es einen konkreten Anklagepunkt gegen ihn gab, da es laut Gesetz verboten war am Sabbat zu arbeiten. In letzter Konsequenz wurde er dadurch sogar ermordet.

Sein Gewissen meinte an diesem Tag, dass er richtig handelt.

Wir sollten ein Gefühl dafür entwickeln was richtig/falsch in unseren Augen ist und nicht die Gesetzte und Regeln ohne Nachdenken leben. Die gesellschaftlichen Regeln passen nicht in jede Situation.

Eine gute Richtschnur für Entscheidungen haben wir in diesem Lied gefunden:

Berge – Für die Liebe

Menschlichkeit und Nächstenliebe

Das ist eigentlich ganz einfach. Und wenn etwas nicht so ausgeht wie erwartet, zu seiner Entscheidung stehen und das Beste daraus machen.

Wenn ich mir die Abstimmung über die Situation mit dem Umzug aus der Jungen Messe anschaue, weiß ich dass wir auf einem guten Weg sind.

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